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Gwen Hardie

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Künstlerbiographie

'In der Leinwand erkenne ich einen Gegenstand, in dessen Raum hinein ich male und so das flache Quadrat in ein dreidimensionales Scheinbild seiner selbst verwandle; eine Art Raumcontainer. Diesem Raum gebe ich den Anschein einer feinsinnigen hautartigen gewölbten Membran in äußerster Nahsicht, die sich zwischen einer körperlichen Gegenwart und einer Atmosphäre zu bewegen scheint.

Die Farben und Farbtöne, mit denen ich arbeite, sind von einem weiter andauernden Projekt mit Menschenporträts (kleine Gouachen) inspiriert, in denen ich analysiere, auf welche Weise Licht und Schatten unterschiedliche Hauttöne zum Vorschein bringen. Aus diesen subtilen Farb- und Tonkombinationen wähle ich jeweils eine warme und eine kalte Farbe als die Basis für das einzelne Gemälde aus.

Ihre reduzierte, räumliche Ästhetik bedeutet für diese quadratischen Ölgemälde, dass ihre Anklänge an Haut auf einer fast unterschwelligen Ebene liegen. Ich erkunde hier die Beziehung zwischen den Farben der Haut und ihren Komplementärfarben; die Komplementärfarbe, die sie an den Rändern umgibt, dient dazu, die Geschlossenheit dieser hautartigen Membran aufzulösen und das Wahrnehmen ihrer Farbe zu beeinflussen.'

 

Die schottische Malerin Gwen Hardie lebt und arbeitet in New York. Nach Abschluss ihres Studiums am Edinburgh College of Art 1984 erhielt sie ein Stipendium des DAAD für ein Studium bei Georg Baselitz in Berlin. 1990 zog Hardie nach London und 2000 nach New York. Ihre Arbeiten wurden jüngst 2020 bei Chabot Fine Art, Den Haag, und 2019 auf den Kunstmessen Art The Hague, PAN AMSTERDAM und KunstRAI/Art Amsterdam zusammen mit Alexandra Siebelink Art Projects – ASAP gezeigt. 

In den letzten Jahren war sie vertreten in den Ausstellungen REALITYModern and Contemporary British Painting, zusammen mit Lucien Freud, Jenny Saville und anderen; in der The Walker Art Gallery in Liverpool und The Sainsbury Centre, Norwich, UK; Borderline Depictions of Skin bei Garis & Hahn in New York; sowie Skin; An Artistic Atlas in der The Royal Hibernian Academy in Dublin zusammen mit John Coplans, Marlene Dumas und anderen. Zu den zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, in denen Hardies Arbeiten vertreten sind, gehören The Metropolitan Museum of Art, die Scottish National Gallery of Modern Art in Edinburgh, The British Council und das Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon. Sie war 1990 die jüngste Künstlerin, die jemals eine Einzelausstellung in der Scottish National Gallery of Modern Art in Edinburgh erhielt. Besprechungen ihres Werks finden sich in Art In AmericaThe New York TimesArtcirtical.com, The Glasgow HeraldThe New Yorker, The Scotsman, and The Independent. Hardie erhielt Stipendien an der Bogliasco Foundation in Genua, Italien, sowie MacDowell, VCCA und Yaddo in den USA.

Gwen Hardie

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