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Vergangene Ausstellung

Tünde Újszászi

08.06.
Vernissage

TU exhibition text 2021

TU exhibition text window show 2021

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Mit Freude zeigen wir Delta, eine Installation von Tünde Újszászi, in unserem Fenster bis zum 8. August 2021.

Einige jüngere Arbeiten sind bis zum Beginn der Sommerpause (28. Juni) in der Galerie ausgestellt, als Vorschau auf Újszászis kommende Einzelausstellung im Jahr 2022.

"Das Werk 'Delta' symbolisiert die Natur des Wandels. Papier als Medium verkörpert Zeitlichkeit, da aus diesem weichen Material geschaffene Objekte sich im Lauf der Zeit beständig ändern. Veränderlichkeit ist seine Natur. Ich finde es sehr anregend, Wege zu erkunden, auf denen textile Strukturen mit minimalem Einsatz von Material und Werkzeugen geschaffen werden können. Scheinbar nutzlosen Objekten eine neue Erscheinung als skulpturales Medium zu verleihen, einfach mittels der repetitiven Strukturen des Webens." (Tünde Újszászi)

Delta entstand 2014 aus recyceltem Zeitungspapier und Hanfschnur. Es stand zu verschiedenen Zeiten unter freiem Himmel, war den Elementen ausgesetzt und hat auf diese Weise eine schöne Patina erhalten, dabei aber überraschend seine ursprüngliche Farbigkeit und Erscheinung bewahrt. Im Lauf der Jahre wurde die installation auf mehreren Ausstellungen gezeigt, darunter Kő – Papír – Olló, Rugógyár Gallery, Budapest (2019), Essenceless, Mono Art & Design Gallery, Budapest (2016), YICCA 2014, Synergia Foundation und Lugano Innovation Lab, Schweiz (2014).

Themen des Werks von Tünde Újszászi sind die Illusion von Beständigkeit und der dauernde Wandel unserer gesamten Umwelt, dargestellt in großformatigen gewebten Installationen und Serien von Gemälden. Ihre ursprüngliche Inspiration liegt im Material selbst und in den ihm innewohnenden Möglichkeiten. Sie interessiert sich besonders für den Schaffensprozess von Formen und Objekten sowie die Weisen, in denen diese Stücke Raum einnehmen. Ihre Installationen nutzen spezielle Webtechniken und kleine Faltungen von Leinwand zum Ausdruck des Begehrens, die Zeit aufzuheben, ja anzuhalten, um auf diesem Weg die eigenen Ängste vor dem Unbekannten und dem Vergehen zu bewältigen.

Tünde Újszászi wurde 1987 in Szentes geboren und lebt und arbeitet heute in Tahitótfalu, Ungarn. Ihr Studium an der Moholy-Nagy University of Art and Design Budapest (MOME) schloss sie mit einem Magister in Textildesign ab. Während dieser Zeit verbrachte sie auch ein Semester an der Aalto University in Helsinki, wo sich ihr Gesichtskreis erweiterte und ihre visuelle Sprache weiter ausbildete. Das weitere Studium am Fachbereich Arts and Design Education schloss sie ebenfalls mit dem Magister ab. Ihre Arbeiten wurden auf Gruppenausstellungen in Helsinki, München, Český Krumlov, Lugano und Guimarães gezeigt, eine davon befindet sich in der öffentlichen Sammlung der Contextile Biennial in Guimarães, Portugal. Újszászis Werk wurde von der Galerie Pugliese Levi zuerst 2019 in der Einzelausstellung Objects gezeigt.

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